Switchboard 2000
Switchboard 2000
5. Verwalten von Fahrstrassen
Über den Anschluss an die Central Unit kann das SWITCHBOARD 2000 MT «mithören», welche
Befehle von anderen Geräten ausgesandt werden. So ändert das SWITCHBOARD 2000 MT die
Stellungsanzeige einer Weiche oder eines Signals auch dann, wenn dieses auf einem Memory
(Fahrstraßen-Stellpult) oder Keyboard geschaltet wurde. Die Anzeige der Steuerung erfolgt da-
bei erst, sobald die Zentraleinheit die Ausführung der Schaltanforderung quittiert.

Werden größere Anlagen von verschiedenen Personen bedient, lassen sich mehrere Keyboards
oder SWITCHBOARD 2000 MT auf die gleiche Adresse codieren, um zum Beispiel gemeinsam
befahrene Gleisabschnitte von mehreren Stellpulten aus zu steuern und zu überwachen. Hierbei
zeigen ebenfalls alle SWITCHBOARD 2000 MT den aktuellen Zustand auf der Anlage an.

Das SWITCHBOARD 2000 MT eignet sich wie das Keyboard zur Programmierung von Fahr-
straßen. Es ist möglich, direkt am Gleisbildstellpult Fahrstraßen festzulegen und diese ein-
zugeben. Sie werden im Memory abgespeichert und lassen sich auf Knopfdruck auf dem Mem-
ory auslösen.

Die jeweiligen Fahrstraßen werden dabei auf dem Gleisbildstellpult ausgeleuchtet. Zusätzlich zum
reinen Aufrufen von Fahrstraßen kann auch eine Verriegelung (Flankenschutz) am Memory zuge-
schaltet werden. Jetzt wird eine Fahrstraße gegen das unbeabsichtigte oder unberechtigte Ein-
fahren z.B. von Rangierlokomotiven aus Nebengleisen geschützt.

Fahrstraßen können durch den Einsatz des Rückmelde-Moduls (Decoder S 88) nicht nur durch
Knopfdruck auf dem Memory ausgelöst werden, sondern auch über das s.e.s® - Zieltastermodul
(ZTM), Bestell-Nummer 9015. Jetzt lassen sich komplette Fahrstraßen über 2 Taster Start/Ziel
am s.e.s® - Gleisbildstellpult einstellen.

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